Im Rechnungswesen gebräuchlicher Begriff für die Schuldner von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die auf Kredit bezogen wurden.
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Debt Equity Swap
Maßnahme, bei der ein Unternehmen eine Forderung eines Gläubigers gegen eine entsprechende Beteiligung an dem Unternehmen eintauscht (Fremdkapital wird zu Eigenkapital). Die Methode wird häufig bei bonitätsschwachen Schuldnern verwendet.
Deutsche Institution für Schiedsgerichtsbarkeit
Die DIS bietet einen Verfahrensrahmen für nichtstaatliche Schiedsgerichtsverfahren nach der DIS-Schiedsgerichtsordnung und darüber hinaus weitere Möglichkeiten alternativer Streitbeilegung. Ferner werden regelmäßig Aus- und Weiterbildungskonferenzen und Seminare angeboten, sowie Publikationen zur deutschen und internationalen Schiedsgerichtsbarkeit herausgegeben.
DIS Schiedsgericht
Siehe unter Deutsche Institution für Schiedsgerichtsbarkeit
Disclaimer
Der Begriff bedeutet eine Vertragsklausel mit einem Haftungsausschluss für eine Vertragspartei.
Discounted Cash Flow Methode
Komplexe finanzmathematische Methode zur Bewertung und Berechnung eines Unternehmenswertes, welches sich der Abzinsung von zukünftigen Zahlungsströmen zur Ermittlung des Kapitalwerts bedient.
Drag along
Das sog. drag along right erlaubt es einem seine Geschäftsanteile verkaufenden Mehrheitsgesellschafter einen Minderheitsgesellschafter zu zwingen, seine Anteile zu denselben Bedingungen ebenfalls zu verkaufen. Hintergrund der Regelung ist der Umstand, dass manche Erwerber eines Unternehmens nur an einem 100%igen Erwerb interessiert sind und durch das „drag along right“ ein entsprechender Verkauf realisiert werden kann.
Due Diligence
Die Due Diligence („gebotene Sorgfalt“) ist ein mittlerweile auch in Europa fest verankertes Konzept aus dem anglo-amerikanischen Rechtsraum. Dabei handelt es sich um eine rechtliche, wirtschaftliche und/oder steuerliche Risikoprüfung des Zielunternehmens (Target) zur Vorbereitung einer Transaktion. Sie wird regelmäßig durch Anwälte, Wirtschaftsprüfer oder andere Spezialisten (z.B. IT, IP, Technik, Marketing) durchgeführt. Die Ergebnisse der Due Diligence bilden die Grundlage für die schlussendliche Entscheidung eine Transaktion durchzuführen und fließen in die Vertragsgestaltung und die Kaufpreisbemessung ein.
Earn Out Klausel
Diese Vertragsklausel wird in Unternehmenskaufverträgen verwendet und bewirkt, dass ein Anteil des Kaufpreises erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgsabhängig – beispielsweise gekoppelt an den Gewinn – gezahlt wird.
EBIT
EBIT bedeutet “Earnings before Interest and Taxes” und bezeichnet den Jahresüberschuss vor Steuern, Zinsaufwendungen und dem außerordentliches Ergebnis. Durch das EBIT wird die Ertragskraft eines Unternehmens unbeeinflusst von dessen Kapitalstruktur dargestellt.
