Unter dem Begriff der Purchase Price Allocation (= Kaufpreisallokation) wird die Verteilung der Anschaffungskosten einer Beteiligung an einem Unternehmen auf die damit erworbenen Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden verstanden.
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Put Option
Eine Put-Option ist eine Verkaufsoption , wobei der Inhaber das Recht, aber nicht die Pflicht hat, zu einem bestimmten Zeitpunkt oder in einem bestimmten Zeitraum eine zuvor bestimmte Menge eines Wertpapiers oder Wirtschaftsgutes zu einem im Voraus festgelegten Preis zu verkaufen.
Rating
Ein Rating oder Kreditrating (englisch für ‚Bewertung‘ oder ‚Einstufung‘) ist im Finanzwesen eine Einschätzung der Bonität eines Schuldners. Häufig werden die Ratings durch eigens hierauf spezialisierte Ratingagenturen in Form von Ratingcodes von A bis D vergeben. Auch die Deutsche Bundesbank kann Ratings oder Bonitätsprüfungen vornehmen.
Reliance Letter
In einem Reliance Letter geht es stets darum, dass ein Arbeitsergebnis (Bsp. Due Diligence), von dessen Urheber (Bsp. einer WP-Gesellschaft) einem Dritten (Bsp. einer Bank), d.h. einem anderen als dem Auftraggeber (Bsp. Unternehmen), für das Arbeitsergebnis erstellt wurde, zur Verfügung gestellt wird. Dem Dritten soll in einem gewissen Maße erlaubt werden, sich auf den Inhalt des Berichtes verlassen zu dürfen. Die Reliance Letter behandeln die sich dabei stellenden rechtlichen Fragen im Verhältnis zwischen dem Urheber des Arbeitsergebnisses und dem Drittempfänger.
Risikokapital
Siehe unter Venture Capital
Rollover
Bei einer Rollover (Rückbeteiligung) stellt der Verkäufer Teile des Erlöses dem Erwerber des Unternehmens als Eigenmittel zur Verfügung und ist dadurch auch an dem Leverage-Effekt der von dem Erwerber aufgenommenen Bankfinanzierung beteiligt.
Rücktritt
Der Rücktritt einer Vertragspartei führt im deutschen Schuldrecht zu einer Rückabwicklung des Vertrages, sodass empfangene Leistungen zurückgewährt werden müssen und bisher noch nicht erfüllte Ansprüche erlöschen. Ein Rücktrittsrecht kann entweder vertraglich vereinbart sein oder sich aus dem gesetzlichen Leistungsstörungsrecht ergeben.
Sanierung
In der Wirtschaft ist Sanierung der Sammelbegriff für alle organisatorischen und finanztechnischen Maßnahmen innerhalb einer Unternehmenskrise zur Wiederherstellung existenzerhaltender Gewinne und der Leistungsfähigkeit des Unternehmens.
Schiedsgericht
Die Einberufung eines Schiedsgerichts ist ein juristisches Mittel zur Streitbeilegung im Rahmen eines Schiedsverfahrens. Es handelt sich um ein privates Gericht, das allein durch Abrede der jeweiligen Streitparteien zusammentritt und ein Urteil (Schiedsspruch) ausspricht. Die Abrede erfolgt im Allgemeinen in Vertragsform. Der Schiedsspruch ist für die Parteien in der Regel rechtlich bindend und kann vor staatlichen Gerichten für vollstreckbar erklärt werden.
Sell-out
Sell-out ist die Bezeichnung für eine plötzliche Verkaufsbewegung an den Börsen, die mit starken Kursstürzen einhergeht. Nach dem Sell-Out haben die Aktienkurse oft ihre Tiefstkurse erreicht und bieten gute Chancen für antizyklische Käufe.
